Erfahrungen mit dem ADHS-Mentoring

Auf dieser Seite erzählen Frauen, was sich im ADHS-Mentoring für sie verändert hat. Alle Berichte sind anonym: Namen, Arbeitgeber und Details, an denen man jemanden erkennen könnte, lassen wir weg.

«Ich fange alles an. Ich bringe nichts zu Ende.»

So beschrieb eine Klientin ihre Lage zu Beginn des Mentorings. Drei angefangene Projekte, fünf offene Tabs, zwei halbfertige Präsentationen, und über allem das schlechte Gewissen, das immer mitlief.

Dahinter steckte Zeitblindheit, ein typisches ADHS-Muster. Ein Projekt, das nächste Woche fällig ist, fühlt sich für ein ADHS-Gehirn oft so weit weg an wie eines in drei Monaten.

Also liessen wir die To-do-Liste liegen und schauten auf ihren Energie-Rhythmus. Wir suchten die Stunden, in denen ihr Gehirn auf Hochtouren läuft. Wir fragten, was ihren Hyperfokus auslöst und wie er sich auf ein einziges Projekt lenken lässt, und wie sie den Reiz-Overflow im Alltag kleiner hält. Aus den Antworten bauten wir ihre Woche neu, Schritt für Schritt nach dem ADHS-Code.

Drei Wochen später sagte sie: «Ich habe zum ersten Mal seit Jahren ein Projekt komplett abgeschlossen. Und es hat sich nicht wie ein Kampf angefühlt.»

Weitere Berichte

Wie diese Erfahrungen entstehen

Jeder Bericht hier ist freiwillig entstanden. Eine Klientin erzählt in eigenen Worten, und ich veröffentliche nur, was sie gelesen und freigegeben hat. Jede Frau bringt ihre eigene Geschichte mit, darum verläuft auch jedes Mentoring anders.

Die Berichte zeigen einzelne Momente, versprechen kann ich dir damit nichts. Wie schnell sich etwas bewegt, hängt von deinem Alltag ab, von deiner Gesundheit und von deinem Job. Bei manchen Frauen macht es nach drei Wochen klick, andere brauchen die ganzen acht. Und manche Woche läuft schlechter als die davor, auch mitten im Mentoring.

Wenn du wissen willst, wie das bei dir aussehen könnte, erzähl mir im Klarheitscall von deiner Situation.

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