ADHS-Mentoring für Frauen im Beruf

  • Lorena Odermatt, ADHS-Mentorin aus Luzern
  • Selbst von ADHS betroffen
  • Über 10 Jahre Businesswelt
  • Online per Zoom, Workshops vor Ort
Lorena Odermatt, ADHS-Mentorin für Frauen, Luzern

Im Job bist du gut, und deine Chefin weiss das. Sie sieht allerdings nicht die halbe Präsentation, die seit Dienstag im Ordner liegt, die 20 Tabs daneben und die Projektidee, die dir gestern um Mitternacht gekommen ist. Dich kostet jeder Arbeitstag doppelt so viel Kraft wie die Kollegin am Nebentisch. An diesem Punkt suchen viele Frauen nach ADHS Coaching für Frauen. Bei mir heisst das Mentoring: acht Wochen, eins zu eins, mit einer Frau, die selbst ADHS hat und die Businesswelt von innen kennt.

Woran erkennst du, dass ADHS mitspielt?

Vielleicht hast du eine Diagnose. Vielleicht hast du nur einen Verdacht, weil du bei einem Artikel über ADHS-Symptome bei Frauen dreimal genickt hast. Typisch sind Sätze wie diese:

  • «Ich fange alles an und bringe wenig zu Ende.»
  • «Nach einem Tag mit vier Sitzungen kann ich abends nicht mal mehr entscheiden, was ich koche.»
  • «Im Büro funktioniere ich. Zu Hause stapelt sich die ungeöffnete Post.»
  • «Ich habe mich so lange angepasst, dass ich nicht mehr weiss, wie ich ohne Anpassung arbeite.»

Das letzte nennt man Masking. Es ist anstrengend und fällt von aussen kaum auf, darum bleiben Frauen mit ADHS oft lange unerkannt.

Für wen ist dieses ADHS Coaching für Frauen gedacht?

Das Mentoring passt zu dir, wenn du:

  • im Beruf stehst, führst oder selbständig bist und mehr willst als den nächsten Tag überstehen
  • verstehen willst, wie dein ADHS-Gehirn tickt, statt dich weiter an fremde Routinen zu halten
  • jemanden suchst, der deine Gedankensprünge mitgeht und trotzdem den Faden hält
  • bereit bist, acht Wochen lang kleine Dinge auszuprobieren, auch wenn nicht alles beim ersten Mal klappt

Eine Diagnose ist keine Voraussetzung.

Weniger passend ist das Mentoring, wenn du gerade in einer akuten Krise steckst, kaum aus dem Bett kommst oder krankgeschrieben bist und eine Behandlung erst beginnt. Dann geht deine Gesundheit vor. Für diese Situationen gibt es die Begleitung bei ADHS und Depression und die Begleitung bei der Wiedereingliederung. Beide laufen neben der ärztlichen Behandlung.

Damit du weisst, woran du bist: Diagnosen und Therapie gehören in ärztliche oder psychotherapeutische Hände, und ob du Medikamente nimmst, besprichst du mit deiner Ärztin. Als Mentorin arbeite ich mit dir an deinem Alltag, deinem Job und dem Bild, das du von dir hast. Da kenne ich mich aus.

Wie laufen die 8 Wochen ab?

Wir gehen entlang der fünf Schritte des ADHS-Codes. Wie lange wir bei einem Schritt bleiben, hängt von dir ab. Manche Frauen brauchen für die Klarheit am Anfang zwei Sessions, andere springen schnell zur Struktur und kommen später zurück.

1. Selbstkenntnis und Klarheit

Wir schauen, wann dein Kopf auf Hochtouren läuft und wann nichts mehr geht. Welche Situationen dich leer machen. Was dich bisher gebremst hat, ohne dass du es benennen konntest. Oft zeigt sich hier, dass dein Chaos ein Muster hat.

2. Stärken aktivieren

Dein Blick für Zusammenhänge, dein Tempo, deine Ideen. Wir finden heraus, wo diese Fähigkeiten im Job schon wirken und wo sie verpuffen. Dann richten wir sie gezielt aus.

3. Struktur und System

Hier bauen wir Strukturen, die zu deinem Gehirn passen. Kein Planer mit 40 Spalten. Eher eine feste Startzeit für die schwierigste Aufgabe, ein Ort für alles, was dir zwischendurch einfällt, und ein Plan B für Tage mit wenig Energie. Was nach zwei Wochen nicht hält, werfen wir raus.

4. Kommunikation und Wirkung

Wie sagst du deiner Chefin, dass du für konzentrierte Arbeit einen ruhigen Platz brauchst? Wie lehnst du das fünfte Projekt ab, ohne dich zu rechtfertigen? Hier fliesst meine Ausbildung im Jahrestraining Ganzheitliche Kommunikation ein. Wir üben Gespräche, bevor sie stattfinden.

5. Action und Momentum

In den letzten Wochen geht es um Umsetzung. Du legst fest, was du nach dem Mentoring weiterführst, und erkennst früh, wenn ein altes Muster zurückkommt. An manchen Tagen klappt das nicht. Für diese Tage legen wir vorher fest, was du dann tust.

Das 1:1-Mentoring auf einen Blick

Du bist erfolgreich und weisst: da geht noch mehr. Aber der Alltag holt dich immer wieder ein. Die Ideen rasen, die Struktur fehlt, die Energie verpufft an den falschen Stellen. Gemeinsam knacken wir deinen ADHS-Code.

Was dich erwartet:

  • 8 Wochen intensives 1:1 Mentoring
  • Wöchentliche Sessions à 60 Minuten via Zoom
  • Strategien, die zu deinem ADHS-Gehirn passen
  • Konkrete Werkzeuge für Fokus, Struktur und Energie
  • Support zwischen den Sessions per WhatsApp

Für dich, wenn du:

  • erfolgreich im Beruf oder selbständig bist und mehr willst
  • endlich verstehen willst, wie dein ADHS-Gehirn tickt
  • aufhören willst, dich anzupassen, und anfangen willst, dich zu nutzen
  • jemanden willst, der deine Gedankensprünge mitdenkt

Die WhatsApp-Begleitung gibt es, weil mit ADHS ein guter Gedanke bis zur nächsten Session oft weg ist. Du schickst ihn mir, wenn er da ist, und wir nehmen ihn in der nächsten Session auf. Du brauchst dafür nur eine ruhige Ecke und deinen Laptop.

Was du nach acht Wochen in der Hand hast

Acht Wochen lösen nicht jedes Thema. Du gehst trotzdem mit Dingen hinaus, die du weiter nutzen kannst: ein Bild davon, wie dein Energie-Rhythmus über den Tag verläuft. Zwei, drei Strukturen, die du getestet hast und die halten. Sätze für die Gespräche, die dir bisher schwergefallen sind. Und eine Liste mit Frühzeichen, an denen du merkst, dass du wieder in alte Muster rutschst. Viele dieser Dinge sind unscheinbar, eine Notiz am Bildschirmrand oder ein fester Wochentag für die Buchhaltung. Sie sind klein genug, dass du sie auch in einer vollen Woche durchziehst.

Was kostet das Mentoring?

Im kostenlosen Klarheitscall klären wir zuerst, ob das Mentoring zu dir passt. Über Geld reden wir, wenn du weisst, was du bekommst.

Aus der Praxis: drei Projekte, fünf Tabs, zwei Präsentationen

Eine Klientin kam mit dem Satz: «Ich fange alles an. Ich bringe nichts zu Ende.» Drei angefangene Projekte, fünf offene Tabs, zwei halbfertige Präsentationen. Und dazu das schlechte Gewissen, das immer mitläuft.

Ihre To-do-Liste legten wir beiseite und schauten auf ihren Energie-Rhythmus. Zu welchen Stunden läuft ihr Gehirn auf Hochtouren, und was löst ihren Hyperfokus aus? Und wir suchten Wege, den Reiz-Overflow zu verringern, der sie jeden Nachmittag aus der Bahn warf.

Drei Wochen später schrieb sie: «Ich habe zum ersten Mal seit Jahren ein Projekt komplett abgeschlossen. Und es hat sich nicht wie ein Kampf angefühlt.»

So schnell geht es nicht immer. Manche Muster brauchen die ganzen acht Wochen oder mehr. Wenn du mehr über die Hintergründe lesen willst, findest du sie im Artikel zur Zeitblindheit und zu Prokrastination bei ADHS. Wer ich bin und woher ich komme, steht auf der Seite Über Lorena.

Ich begleite dich als ADHS-Mentorin von Luzern aus, online auch, wenn du in Zürich oder anderswo in der Schweiz arbeitest. Mehr zu den Orten: Luzern und Zürich.

Der erste Schritt

Ein kostenloser Klarheitscall von 30 Minuten. Du erzählst, wo du stehst. Ich sage dir ehrlich, ob ich dir helfen kann. Wenn es passt, legen wir den Start fest.

Häufige Fragen

Brauche ich eine ADHS-Diagnose für das Mentoring?

Das Mentoring setzt keine voraus. Wenn du dich in den Beschreibungen wiedererkennst, bist du willkommen. Eine Abklärung kannst du bei deiner Hausärztin oder einer Psychiaterin anstossen, unabhängig davon, ob wir zusammenarbeiten.

Ist das Mentoring eine Therapie?

Nein. Du arbeitest mit einer Mentorin, die selbst ADHS hat. Diagnose, Behandlung und Medikamente bleiben bei deinen Fachpersonen. Bist du in Behandlung, läuft das Mentoring daneben und kümmert sich um das, was im Alltag davon ankommen soll.

Was ist der Unterschied zwischen ADHS-Coaching und ADHS-Mentoring?

Die Begriffe werden oft gleich verwendet. Ich nenne meine Arbeit Mentoring, weil ich mein eigenes Erleben mit ADHS und über zehn Jahre Erfahrung aus der Businesswelt einbringe. Du bekommst also neben Fragen auch konkrete Vorschläge, was bei anderen Frauen funktioniert hat.

Was passiert, wenn ich eine Session verpasse oder einen schlechten Tag habe?

Das kommt vor, gerade mit ADHS. Sag mir möglichst früh per WhatsApp Bescheid. Wie wir verschobene Termine handhaben, klären wir vor dem Start. An einem schlechten Tag arbeiten wir mit dem, was da ist.

Wie viel Zeit brauche ich zwischen den Sessions?

Wenig. Die Aufgaben zwischen den Sessions sind klein und passen in deinen Alltag, zum Beispiel einen Morgen beobachten oder eine Struktur eine Woche lang testen. Lange Arbeitsblätter gibt es nicht.

Findet das Mentoring auch vor Ort in Luzern statt?

Die Sessions laufen über Zoom. Du kannst aus dem Homeoffice teilnehmen oder in der Mittagspause aus einem freien Sitzungszimmer, von überall in der Schweiz.

Was passiert nach den acht Wochen?

In der letzten Session schauen wir, was du weiterführst und woran du merkst, dass ein altes Muster zurückkommt. Ob und wie es danach weitergeht, entscheidest du.

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